Mit unterschiedlichen Bleistifthärtungen und Techniken setzt Franz Schwarz Schicht für Schicht zarte, graue oder harte Nuancen, die sich ablösen bis hin zum tiefen Schwarz. Aus dieser Bewegung heraus werden imaginäre Räume frei und magische Bilder erstellt. Über die Zeichnung findet Franz Schwarz den Weg zu seiner realistischen visionären Malerei. Seinen Landschaftsbildern liegt eine Zielorientierung zugrunde, es sind Beispiele für Wirklichkeitsbezüge der Umwelt, politischen, wirtschaftlichen Parzellierung in der Welt, sie weisen suggestiv und warnend hin auf die Gemeinschaft von Natur und Mensch.
Im Gespräch mit Eva Fastabend berichtete er einem neugierigen Publikum von seiner künstlerischen Biographie, seinen Maltechniken und seiner Motivwahl. Seine teilweise monumentalen Gemälde aus mehreren Jahrzehnten künstlerischen Schaffens hat Franz Schwarz für die Ausstellung in die drei Gruppen „ Globaltektonik“, „Menschenrechte“ und „Rauch-Zeichen“ gegliedert. Es hängen aber auch Werke, die sich nicht in diese Gruppen einordnen lassen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Januar 2026 während der Öffnungszeiten der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 zu sehen. Diese sind dienstags bis freitags 10:30 – 13:00 Uhr und 14:00-18:30 Uhr sowie samstags 10-13 Uhr.
Quelle: https://www.vhs-duisburg.de/news/news-detail/retrospektive-einblicke-visionen-von-der-welt
Franz Schwarz in der Ausstellung vor seinem jüngsten Werk „Kalter Wald - 2025“